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Nachwuchs


Einmal Kaninchen-Nachwuchs?




Warum ist es keine gute Idee, ein aggressives Weibchen mit einmal Decken zu "behandeln"?


Aggressionen bei Kaninchenweibchen sind nicht selten ein Zeichen für Schmerzen oder hormonelle Probleme. Diese entstehen durch Veränderungen, Entzündungen oder Tumore in der Gebärmutter oder den Eierstöcken. Solche Veränderungen können zum Teil mit einer Ultraschall-Untersuchung durch einen kaninchenerfahrenen Tierarzt erkannt werden. Sie sind bei Kaninchen vergleichsweise häufig. LINK Daten von Weibchenkastrationen

Handelt es sich um tumoröse Veränderungen, muss bei nicht erfolgter Behandlung damit gerechnet werden, dass der Krebs sich auf andere Organe ausbreitet. Recht häufig ist hiervon die Lunge betroffen.

Eine Häsin mit solchen Veränderungen decken zu lassen, ist hoch riskant für Mutter und Nachwuchs. Die ohnehin durch die Erkrankung/Veränderung geschwächte Gebärmutter ist möglicherweise nicht widerstandsfähig genug, um den Anstrengungen einer Geburt standzuhalten, baut sich unter Umständen nicht so auf, wie es eine optimale Versorgung der Jungen erforderlich macht.

Und anders als man es oft hört, hilft eine Jungenaufzucht nicht gegen Aggressionen und auch nicht gegen häufige Scheinträchtigkeiten, denn diesen liegt oft auch ein hormonelles Problem zu Grunde. Sind Gebärmutterveränderungen Grund für das unerwünschte Verhalten, hilft eine Kastration.






www.kaninchen-info.de, August 2011

Autorenschaft: Arbeitsgruppe FAQ des Kaninchentreffs
Die Inhalte basieren auf jahrelanger Beratungstätigkeit gegenüber hilfesuchenden Kaninchenanfängern


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